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Testament einer Katze

maja am 17. Februar, 2011

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag’ bitte nicht:
“Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!”

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib’ ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.

(Margaret Trowton)

Simon’s Cat ‘Cat Man Do’

maja am 28. Dezember, 2010

Simon’s Cat in ‘Santa Claws’

maja am 28. Dezember, 2010

Wann kommt denn endlich das Essen? Teil 3

maja am 3. Dezember, 2010

Es gibt gar keinen größeren Fehler, als im Restaurant Fleisch zu bestellen. Wenn der Koch Fleisch besorgen muss, kann man sich auf schrecklich lange Wartezeiten gefasst machen.

Der Koch muss dann nämlich einen botanischen Garten besuchen. Eintritt zahlen, an den Palmen und Kakteen vorbei, links die Tulpen, rechts die Rosen – dann kommt er in die Abteilung mit den fleischfressenden Pflanzen. Diese stehen meist auf einem Regal und kauen fast immer an Fleischstücken herum.

Manche Köche bedrohen die fleischfressenden Pflanzen mit Pistolen oder Gabeln. Andere schreien und versuchen sie zu erschrecken. Die fleischfressenden Pflanzen rücken das Fleisch aber nicht freiwillig heraus. Einige Köche kennen den Trick: Sie erzählen den fleischfressenden Pflanzen sehr langweilige Geschichten. Die schlafen dann ein, und man kann ihnen das Fleisch aus dem Mund nehmen.

Hin und wieder wachen die fleischfressenden Pflanzen dabei aber auf. Dann beißen sie zu wie verrückt und reißen dem Koch große Fleischbrocken aus dem Bauch. Mancher Koch ist so schon ganz verschwunden.

Die anderen Köche aber freuen sich, weil die fleischfressenden Pflanzen wieder einen vollen Mund haben. Bis heute weiß niemand so genau, woher fleischfressende Pflanzen all ihr Fleisch haben.

Schneeflocken

maja am 3. Dezember, 2010

Schneeflocken
Leise fallen sie auf die Erde
Legen sich wie ein weißer Schleier um unsere Welt.
Sie wollen Frieden und Ruhe vermitteln
Doch keiner beachtet sie.
Alle hetzen, fluchen, rasen
Keiner nimmt sich die Zeit
Keiner schaut den Schneeflocken zu
Keiner sieht ihren Fall.
Alle schimpfen nur

Schneeflocken
So schön und zart
Fallen weiter auf unsere Erde
unbeachtet

(C) bine-maja

Lutz

maja am 11. Juni, 2010

Danke

Aus unserem Leben mussten wir dich schweren Herzens gehen lassen. Doch in unserer Lebensmitte bist du unsterblich. Wir leben mit den unzähligen schönen Erinnerungen, die wir sammeln durften. Du hast tiefe Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Dafür sind wir unsagbar dankbar.

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Wann kommt denn endlich das Essen? Teil 2

maja am 10. Juni, 2010

Wertvolles frisches Salz

Dies ist ein feines Restaurant. Und in feinen Restaurants muss man besonders lange warten, bis das Essen kommt. Das liegt daran, dass das Essen hier frisch zubereitet wird. Am meisten Arbeit macht es dem Koch, frisches Salz zu besorgen.

Das ist nur richtig frisch, wenn es noch lebt. Lebendiges Salz findet man auf einem riesigen Berg in der Nähe von Hannover. Man sieht ihn von der Autobahn aus, er ist weiß; viele Leute halten ihn für einen Zuckerberg. Doch er besteht aus Tausenden Tonnen lebendigen Wildsalzes. Die Köche aus ganz Deutschland holen sich da ihr Salz.

Kommt einer am Salzberg an, muss er zuerst eine Karte ziehen, damit er weiß, wann er dran ist. Nach fünfzehn Minuten, manchmal erst nach einer Stunde ist es so weit. Er stopft, so schnell es geht, das Salz in seine Kochmütze, je schneller, desto besser. Denn wildes Salz ist bissig. Es kann blutende Wunden beißen.

Ist die Mütze voll, eilt der Koch zurück in sein Restaurant. Das Salz muss nämlich noch am Leben sein, wenn er es in die Suppe oder über das Fleisch streut. Wenn es schon tot ist, schmeckt es wie ganz normales Salz. Dann muss der Koch noch einmal nach Hannover fahren.

Wann kommt denn endlich das Essen? Teil 1

maja am 10. Juni, 2010

Spaghetti sind zwar sehr lecker, aber es ist riskant, sie zu bestellen. Denn es dauert ewig, bis sie fertig sind.

Das liegt daran, dass Spaghetti nicht auf Bäumen wachsen und auch nicht in Höhlen hausen. Sie leben in Tümpeln. Jedes Mal, wenn ein Kind Spaghetti bestellt, muss der Koch seine Anglersachen anziehen, Regenjacke, Anglerhose, große Stiefel. Und er muss Köder kaufen. Dann geht er mit seiner Angel zum Tümpel.

Spaghetti sind scheu. Ein falsches Geräusch, und sie sind weg. Sie werden auch nicht gern angeguckt. Wenn der Koch ihnen in die Augen schaut, tauchen sie vor Schreck zehn Meter tief. Erst wenn sie sich sicher fühlen, knabbern sie am Köder. Spaghetti lieben gehacktes Rindfleisch. Doch niemals würden sie einen Angelhaken verschlucken.

Der Koch kriegt sie trotzdem. Er wartet, bis fünfzig oder mehr Spaghetti an seinem Köder knabbern. Dann taucht fast immer ein Karpfen oder ein Hecht auf, verschluckt – Happs – alle Nudeln auf einmal und hängt dann selbst am Haken.

Zurück in der Küche seines Restaurants schneidet der Koch den Fisch auf und hat jede Menge munterer Spaghetti, die er ins kochende Wasser wirft. Weil sie aber so lange im Fischmagen lagen, schmecken frische Spaghetti ein bisschen nach Fisch.

Dummes Reh

maja am 30. November, 2009

http://www.youtube.com/watch?v=Ib9tjsbvW0c&feature=related

Manchmal sollte man aufpassen was man macht….

Die Pixar Video Intro Parodie

maja am 25. November, 2009

Neulich habe ich bei Stephan auf der Seite ein sehr Lustiges Viedeo gefunden.

Aber siehe selbst